Auch in diesem Jahr fand in Berlin ein gemeinsamer Fraueniftar statt: In acht Moscheen und muslimischen Vereinen kamen Frauen zusammen, um gemeinsam das Fasten zu brechen, sich auszutauschen und neue Begegnungen zu ermöglichen. Unter dem Motto „Starke Frauen, starke Gesellschaft“ gestalteten die beteiligten Orte jeweils eigene Programme und setzten unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte.
Beteiligt waren das Begegnungs- und Bildungszentrum für Frauen und Familien (BBF) in Charlottenburg, die Bilal Moschee in Wedding, die Dar Assalam Moschee (Neuköllner Begegnungsstätte) in Neukölln, die Deutsche Islam Akademie in Berlin-Mitte, das Deutsche Muslimische Zentrum in Moabit, die Isa-Beu-Moschee in Neukölln, das Sufi-Zentrum Rabbaniyya in Tempelhof sowie das Zentrum für Religion, Mensch, Gesellschaft in Neukölln.
Die einzelnen Orte griffen das gemeinsame Motto auf unterschiedliche Weise auf: Im BBF standen persönliche Geschichten und Erfahrungen von Frauen aus verschiedenen Lebensrealitäten im Mittelpunkt. Im Sufi-Zentrum Rabbaniyya wurde der Abend musikalisch begleitet. In der Bilal Moschee hatten Jugendliche einen Vortrag zum Thema „Rechte der Frau im Islam“ vorbereitet.
Neben inhaltlichen Beiträgen stand vor allem die Begegnung im Vordergrund: Bei gemeinsamem Essen, Gesprächen und Austausch kamen Frauen aus unterschiedlichen Communities zusammen und knüpften neue Kontakte.
Der berlinweite Fraueniftar wurde vom Netzwerk Berliner muslimischer Frauen initiiert, das im Rahmen des Projekts kiez-einander entstanden ist und von diesem koordiniert wird.
Presse & Medien: Unser Fraueniftar fand große Resonanz – hier geht es zum Videobeitrag des rbb.





