Argumentations-Training gegen religiös motivierten Extremismus

Der Workshop bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil wurden die Workshop-Teilnehmer*innen zunächst einmal in das Thema religiös islamischer Extremismus eingeführt. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen über die historischen Wurzeln des Extremismus aufgeklärt.

Weiterhin wurden den Teilnehmer*innen heutige extreme religiöse Gruppen aufgezeigt und ein Vergleich zu den historischen extremen Gruppen gezogen. In diesem Workshop wurde der Fokus vorwiegend auf extreme Gruppen gelegt, welche dem Salafismus entsprungen sind. Es wurde auch ein kleiner Überblick über andere Gruppen gegeben.

Im Anschluss daran wurden die wichtigsten Argumente des religiös begründeten Extremismus vorgestellt. Diese Argumente wurden dann in einer Gruppenarbeit von den Teilnehmer*innen theologisch analysiert und ausdiskutiert. In Gruppenarbeit wurden die Argumente der Extremisten behandelt und Antworten ausgearbeitet, um diese Argumente überzeugend zu widerlegen.

Jede Gruppe stellte im Nachhinein ihre Ergebnisse vor, wobei der Workshop-Leiter die Rolle eines Extremisten einnahm um mit den jeweiligen Gruppen ins Gespräch kommen und auf ihre Gegenargumente zu antworten.

Durch dieses Rollenspiel sollten die erarbeiteten Gegenargumente der Gruppen auf den Prüfstand gestellt werden und die Teilnehmer das Diskutieren mit radikalisierten Jugendlichen erlernen.

Die Teilnehmer*innen haben durch diesen Workshop die ersten Grundlagen erhalten, um  als Multiplikator*innen in der muslimischen Jugendarbeit mit gefährdeten Jugendlichen überzeugend und fundiert diskutieren zu können.